In einer gemeinsamen Pressemitteilung begrüßen der Kreisvorstand der LINKEN und die Auricher Stadtratsfraktion die Absicht, den ZOB in die Nähe der Sparkassen-Arena zu verlegen.

Ein ZOB am alten Bahnhof hätte dort mehr Platz, läge näher zu den Schulen und befände sich auf dem Gelände, wo früher auch die Züge hielten. Bisher war das VOST-Gelände am Wallster Weg für einen neuen ZOB-Standort vorgesehen, verknüpft mit der Option eines künftigen Bahnsteigs oder Bahnhofs für schienengebundenen Personennahverkehr. Wenn jetzt die Eignung des Geländes an der Sparkassen-Arena für den ZOB geprüft wird, müssen dabei die Erfordernisse eines späteren Bahnsteigs dort zwingend berücksichtigt werden. Und erst wenn die Planung von ZOB und Bahnsteig an der Sparkassen-Arena gesichert ist, darf die Fläche am Wallster Weg einer anderen Nutzung zugeführt werden. Dieses ist für die Linke unabdingbar.

Die Linke wird in ihrem Bemühen um die Wiederaufnahme des schienengebundenen Nahverkehrs nicht nachlassen. Gründe für einen besseren ÖPNV, besonders auf der Schiene, gibt es genug. Neben dem unaufhörlich zunehmenden Autoverkehr und dem Klimaschutz gehört auch die versprochene bessere Erreichbarkeit der geplanten Zentralklinik in Uthwerdum dazu. Eine Stadtbahn auf der Schiene zwischen den Mittelzentren Emden, Aurich und Norden könnte ein großes Fahrgastpotential erschließen. Dazu gehören entlang der Gleisstrecke u.a. die Arbeitenden im Auricher Industriegebiets Nord, die Besucher der Sparkassen-Arena, des Kinos, die Schüler*innen, Moordorfs Zentrum und sehr wahrscheinlich eine Zentralklinik - bis hin zum VW-Werk Emden.  Eine wasserstoffbetriebene Elektro-Lok (Brennstoffzellenzug) würde die Lärmbelästigung minimieren. Den Argumenten des Vereins „Aurich `ran an die Bahn“ schließt sich die Linke daher an.

Die Linke fragt sich, warum Landrat Meinen und Bürgermeister Feddermann hier so behäbig sind. Mit ihrer Passivität stehlen sie sich aus ihrer Verantwortung für die Zukunft. Sie lassen wertvolle Zeit verstreichen; Zeit, die wir im Kampf gegen den Klimawandel verlieren. Und natürlich ist es auch „höchste Eisenbahn“ vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des Tourismus. Die Linke fordert daher eine konzertierte Aktion der hiesigen Politik für die Bahn. Wenn hunderte Millionen für eine Umgehungstraße oder eine Zentralklinik ausgegeben werden sollen, muss auch die Finanzierung der Bahnreaktivierung für einen Personenverkehr möglich sein.“

„Die Verdichtung des Busverkehrs in den Stoßzeiten und die Einführung eines Taktknoten in Aurich sei zu begrüßen, aber den Ausbau in den Randzeiten aus vermeintlichen Rentabilitätsgründen nicht weiterzuführen, ist kurzsichtig gedacht,“ kritisierte der Kreisvorsitzende der LINKEN in Aurich, Jörg Erlautzki, die Ergebnisse der Sitzung des Ausschuss für Kreisentwicklung im Landkreis Aurich. Daß der Landkreis die Fläche und vor allem ein Mittelzentrum wie Aurich während der Tagesrandzeiten und vor allem am Wochenende weitestgehend ausdünnt vom ÖPNV, ist ein absolutes NoGo. Wenn die Bahn schon nicht nach Aurich kommt, dann müsse der Bus zu den Bahnhöfen im Landkreis. „Der letzten Bahn folgt der Bus muss die Devise sein,“ so Erlautzki. Auch in der Fläche besteht erheblicher Handlungsbedarf, Bürgerbusse können im Einzelfall eine Ergänzung sein, aber nicht die Regel. Der stetige Ausbau des ÖPNV ist nicht nur für die öffentliche Daseinsfürsorge, sondern auch aus ökologischen, ökonomischen  und touristischen Gründen unabdingbar. Es bedarf keiner Imagekampagnen um dem Bürger zu erklären, wie oft der Bus fährt, das weiß der Bürger selbst, nämlich immer noch viel zu selten. Das man z.B. gerade Sonntag morgens über 3 Stunden zur Küste braucht, sei wohl kaum jemanden zu vermitteln. Auch die Taktung zwischen Bus und Bahn müsse weiter verbessert werden, eine schnelle Umsteigemöglichkeit in den Nah- und Fernverkehr, auch im Hinblick auf die Pendlerströme, müsse gegeben sein. Die Linke fordert deshalb die zügige Umsetzung des Nahverkehrsplans als ersten Schritt und den stetigen Ausbau der ÖPNV-Verbindungen im Landkreis, insbesondere während der Randzeiten und am Wochenende.

Seit Wochen kämpft die Mitarbeiterschaft der Enercon Betriebe um ihre Arbeitsplätze und das wirtschaftliche Überleben ihrer Familien. Viel schlimmer noch: Enercon entzieht sich seiner sozialen Verantwortung, fühlt sich nicht einmal für die Kündigungen, geschweige denn für Abfindungen oder einen Sozialplan verantwortlich, da die Tochterfirmen auf einmal nur „Zulieferer“ sind und nach der absurden Enercon Logik gar nichts mit dem Konzern zu tun haben. Um mit einer größeren Öffentlichkeit Druck auf die die Unternehmensführung von Enercon zu erzeugen, demonstrieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Samstag in Aurich.

Demonstration gegen die Entlassungen von über 800 Kolleginnen bei Enercon

am Sonnabend, 15. September 2018

um 11:00 Uhr

auf dem Marktplatz in Aurich

DIE LINKE Aurich ruft alle Menschen auf, sich solidarisch an dieser Demonstration zu beteiligen und Enercon Mitarbeiterschaft nach Kräften zu unterstützen!

Kommt alle nach Aurich! Ich hoffe wir sehen uns zahlreich.

Wer möchte kann sich um 10.45 Uhr mit uns im Regionalbüro Küste der Linken, Marktstraße 19, 26603 Aurich, treffen.

 

Herzlichen Glückwunsch! DIE LINKE. im Landkreis Aurich gratuliert dem gebürtigen Niedersachsen zu seiner Wahl als Ministerpräsident des Landes Thüringen. "Wir freuen uns wahnsinnig, dass das geklappt hat", meint der Kreisvorsitzende Martin Heilemann, "denn eine Mehrheit der Thüringerinnen und Thüringer will einen sozial-ökologischen Wandel und Linke, SPD und Grüne haben sich klugerweise von den vielfältigen Störfeuern nicht irre machen lassen."  Für Heilemann liegt der Schlüssel zum Erfolg der Thüringer Linken in „ihrer stabilen kommunalen Verankerung.“ Dies sollten auch „wir in Niedersachsen in den Mittelpunkt unserer Bemühungen  für einen Wiedereinzug in den Landtag stellen“, so Heilemann. 

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