DIE LINKE. Südbrookmerland ist empört über das unterschiedliche Abstimmungsverhalten der FWG im Zusammenhang mit der Abstimmung zum Bedarf und zur Zukunft der KITAs im Fach- und Verwaltungsausschuss. Damit hätten die sogenannten Freien Wähler in der öffentlichen Sitzung die anwesende Öffentlichkeit aus wahltaktischen Gründen bewusst getäuscht, um dann im Verwaltungsausschuss hinter verschlossenen Türen das Gegenteil beschließen zu wollen. Obwohl es unstrittig sei, dass der Bedarf an freien KITA-Plätzen steige und das aktuelle Platzangebot nicht ausreiche, begingen die FWG und auch die CDU mit ihrem Verhalten wahltaktische Manöver auf dem Rücken von Kindern, deren Eltern und stellen sich zudem damit gegen den DRK-Kindergarten.

„DIE LINKE. und die Gruppe LINKE/Grüne im Rat der Gemeinde Südbrookmerland wird auch weiterhin mit ihrem Stimmverhalten absichern, vernünftige Entscheidungen zum Wohle unserer Kinder zu treffen. Das Verhalten von FWG und der CDU ist schäbig“, so Johann Erdwiens, alleinerziehender Vater und Ratsherr aus Südbrookmerland.

DIE LINKE. unterstütze den Kampf für mehr am Bedarf orientierte Krippen- und KITA-Plätzen. Daher werde die Forderung der SPD für eine Sondersitzung des Rates der Gemeinde Südbrookmerland unterstützt.

„Die Forderung, auf eine neue KITA und Krippe in der noch zu bauenden Zentralklinik zu warten ist fahrlässig, da zum einen der Bedarf jetzt gegeben ist und zum anderen nicht klar ist, wie viele Plätze von Angestellten der Zentralklinik in Anspruch genommen werden“, ergänzt Patrick Humke, stellvertretender Kreisvorsitzender der LINKEN und Kandidat für den Kreistag und Gemeinderat.

Die Entscheidungen der LINKEN seien transparent und nachvollziehbar. Das gelte nicht nur zu Wahlzeiten, sondern auch für den Alltag. Dieser Anspruch solle auch für alle Vertreterinnen und Vertreter in den Kommunalparlamenten gelten, wenn man für die Menschen glaubwürdig sein wolle.

Die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE in Südbrookmerland möchte baldmöglichst über den Einbau von Filteranlagen in den Schulen entscheiden können. Unser Ratsherr Johann Erdwiens hat deshalb einen Prüfantrag an die Verwaltung gestellt, in dem die Kosten dafür ermittelt werden sollen. Er geht davon aus, dass die aktuelle Situation, die uns auch wohl noch längere Zeit begleiten wird, es notwendig macht, zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen und störungsfreien Unterricht solche Filteranlagen einzusetzen.

Die derzeitige Lösung mindestens alle 20 Minuten die Fenster für 5 Minuten zu öffnen, sei nicht nur ein Störfaktor für den Unterricht, sondern gerade in der kalten Jahreszeit durch die ständigen Temperaturschwankungen im Klassenraum für unsere Grundschüler auch ein Grund, häufiger krank zu werden. Außerdem würden sich die Unterrichtsräume bei kälteren Temperaturen als derzeit in den kurzen Lüftungsintervallen nicht wieder auf normale Temperaturen aufheizen können.

DIE LINKE. in Südbrookmerland ruft die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Südbrookmerland dazu auf, mit ‚NEIN‘ beim anstehenden Bürgerentscheid zu stimmen. Das ‚NEIN‘ mache erst den Weg für ein Ganztagsangebot der Grundschule mit entsprechendem Hortangebot frei. Damit einhergehend sei es endlich möglich, weitere Kindergartenplätze zu schaffen und den bestehenden DRK-Kindergarten in für die Kinder angemessene Räumlichkeiten zu überführen und das Krippenangebot auf einer vernünftigen und bedarfsorientierten Basis auszubauen.

„Für DIE LINKE. steht das Wohl der Kinder im Mittelpunkt der Politik. Dabei geht es auch darum, dass zeitgemäße Angebote vorgehalten werden. Wir brauchen endlich mehr Ganztagsangebote und deutlich mehr Kindergarten- und Krippenplätze in Moordorf. Dafür wurden die Voraussetzungen geschaffen, die nun von den Organisatoren des Bürgerentscheids torpediert werden“, so der Ratsherr der LINKEN und alleinerziehende Vater Johann Erdwiens.

Hinzu komme, dass ein „Ja“ zum Bürgerentscheid zu Mehrkosten führe, die dann bei Zuschüssen für Vereine, Kultur und Jugend fehlen würden. Das sei für DIE LINKE. im Rat der Gemeinde Südbrookmerland unverantwortlich!

„Wenn man die Folgen der Argumente der Organisatoren zu Ende denkt, dann sind sie nichts anderes als ein Zurück in die konservative Bildungs- und Familienpolitik der 50er und 60er Jahre, als schulpflichtige Kinder nur bis mittags in der Schule waren und der Rest der Kinderbetreuung und -erziehung zu Hause besonders zu Lasten der Frauen erfolgen musste. Wir LINKE lehnen solche antiquierten Rollenbilder ab! Wir sind in der Pflicht, ein zeitgemäßes und ein am Bedarf orientiertes Angebot zu bieten und wollen keine Verschwendung von Mitteln“, sagt Patrick Humke aus Südbrookmerland und stellvertretender Kreisvorsitzender des Kreisverbands Aurich der LINKEN.

DIE LINKE. ruft alle Bürgerinnen und Bürger aus Südbrookmerland, die bildungs- und betreuungspolitisch kein Zurück in die konservativen 50er und 60er Jahre wollen, sich am 04. Oktober 2020 am Bürgerentscheid zu beteiligen und mit ‚NEIN‘ zu stimmen. Damit Politik eine Zukunft für unsere Kinder schaffen kann!

In ihrer Pressemitteilung vom 27.09.2020 kritisieren Johann Erdwiens, Ratsherr im Rat der Gemeinde Südbrookmerland, und Patrick Humke, stellvertretender Kreisvositzender, die Wortwahl der BI gegen den Umzug der Grundschule Moordorf:

Die Initiatoren der BI für den Bürgerentscheid verschärfen ihren Ton und arbeiten nicht mit Argumenten, sondern stattdessen mit Verunsicherung und Ängsten. So spreche die BI von ‚Zwangsräumung‘ der Grundschule und suggeriere mit ihrem Slogan „Rettet die Grundschule“ in ihren Veröffentlichungen permanent, dass es nicht um einen Umzug, sondern um die Existenz der Grundschule Moordorf gehe. DIE LINKE in Südbrookmerland halte dieses Verhalten für verantwortungslos. Hier werde deutlich, dass die Befürworter des Umzugs der Grundschule Moordorf keine stichhaltigen Argumente für ihre Forderungen habe.

„Die den Bürgerinnen und Bürgern zugegangene Werbung der BI arbeitet mit Ängsten. Mit der Verwendung des Begriffs einer ‚Zwangsräumung‘ wird die Zwangsräumung z.B. einer Wohnung, weil keine Miete gezahlt worden ist, mit dem Umzug der Grundschule Moordorf für den Ausbau von Angeboten verglichen. Das ist schäbig und wird den Tatsachen nicht gerecht“, so der LINKE Ratsherr Johann Erdwiens aus Südbrookmerland.

Die Argumente der BI und der Befürworter gegen einen Umzug der Schule liefen bereits seit Wochen ins Leere. Umso wichtiger sei es, sich nicht von den inhaltsarmen Veröffentlichungen der BI täuschen zu lassen, sondern Fakten und Argumente sprechen zu lassen.

„Es ist einfach ungeheuerlich, dass eine Bürgerinitiative mit derartigen ‚Fake News‘ arbeitet,anstatt eine argumentative Auseinandersetzung zu suchen, die eine zukunftsorientierte Entwicklung der Grundschule Moordorf samt Kindergarten und Krippe im Interesse der Kinder unterstützt,“ ergänzt Patrick Humke, stellvertretender Kreisvorsitzender DIE LINKE und Bürger Südbrookmerlands.

DIE LINKE unterstütze die Argumente für den Umzug der Grundschule statt ‚Fake News‘ und den Missbrauch mit der Arbeit mit Ängsten der Menschen und ist überzeugt davon, dass nur mit dem Umzug die Zukunftsfähigkeit der Grundschule Moordorf, des Kindergartens und der Krippe gesichert werde.

Pressemitteilung Antrag Artenvielfalt erhöhen – Insektensterben stoppen

Mehr Blühstreifen schaffen und Insektengifte verbieten!“

GRÜNE, LINKE und AWADA im Gemeinderat Südbrookmerland fordern Maßnahmen, um Artenvielfalt zu erhöhen und Insektensterben zu stoppen.

Der Rückgang fast aller Insektenarten nimmt immer dramatischere Ausmaße an. So haben Insektenforscher aus Krefeld an rund 90 Standorten einen Rückgang der Insekten um durchschnittlich 75 Prozent in den letzten 27 Jahren festgestellt. Die Gruppe GRÜNE, LINKE und Awada im Gemeinderat Südbrookmerland haben dazu jetzt einen Antrag eingebracht, in dem sie Maßnahmen fordern, um die Artenvielfalt zu erhöhen und das Insektensterben zu stoppen.

„Mit dem Insektensterben drohen ganze Nahrungsketten in der Natur zusammenzubrechen – mit zum Teil erheblichen Folgen für die Vogelwelt. Insgesamt verlieren wir in Deutschland im Moment jedes Jahr eine Million Vogel-Brutpaare, weil sie nicht mehr genug Nahrung finden – es fehlen die Insekten. Der Star als Vogel des Jahres 2018 ist zwar noch überall verbreitet, aber seine Bestände sind massiv eingebrochen – genauso beim Buchfink oder bei der Goldammer. Hauptverursacher ist die Landwirtschaft“, sagt Karl Enno Rocker, Gruppensprecher der AGL Gruppe: „Wenn wir in den kommenden Jahren keinen ‚stummen Frühling‘ ohne Vogelgezwitscher erleben wollen, muss die Politik jetzt gegensteuern und mehr Natur wagen – das schützt nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern auch die Gesundheit der Menschen.“

In ihrem Antrag fordern GRÜNE, LINKE und Awada vermehrte Blumeneinsaaten auf öffentlichen Grünflächen, mehr Blüh- und Altgrasstreifen, eine schonende Mähweise sowie ein Verbot von Totalherbiziden wie Glyphosat und Neonikotinoide.

Hintergrund:

Durch das massive Insektensterben fehlt nicht nur der Vogelwelt die Nahrung, auch den Blüten fehlen die Bestäuber. „Wesentliche Ursache für diese ökologische Katastrophe ist die industrielle Landwirtschaft, die unsere Kulturlandschaft zu einer völlig verarmte Industrielandschaft degradiert hat“, sagen Awada und Erdwiens. „Das hat langfristig auch ökonomische Folgen: So fällt mit dem Verschwinden von Fledermäusen, Vögeln und Insekten die biologische Schädlingsbekämpfung aus und die Bestäubungsleistung etwa unserer Bienen.“ Rund 35 Prozent unserer pflanzlichen Nahrungsmittel hängen davon ab.

Das Bienensterben ist vor allem auf den hohen Einsatz von Insektengiften zurückzuführen: Diese Gifte – zu 80 Prozent die sogenannten Neonikotinoide - werden entweder versprüht oder vorbeugend bei der Saatgutbehandlung (Beizen) eingesetzt. Dieses Nervengift wird von den Wurzeln aufgenommen und in Blätter und Blüten transportiert. Bienen verlieren durch Neonikotinoide die Orientierung, finden ihren Stock nicht mehr und sterben. Noch sei es nicht zu spät, beim Insektensterben gegenzusteuern, meinen die GRÜNEN, LINKE und AWADA. Experten und Umweltverbände raten dennoch zur Eile.

AGL Gruppe, 23.02.2018

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