DIE LINKE hat sehr große Bedenken, dass die großflächige Verlegung grauer Betonsteine letztlich trist und kalt erscheint und nicht zu den historischen Gebäuden passt. Zudem befürchtet sie, dass auf den recht hellen Betonsteinen allerlei Verunreinigungen wie Kaugummi, Ölrückstände etc. sichtbar bleiben und nur aufwendig zu entfernen sind. Das zeigen bereits schlechte Erfahrungen auf dem Marktplatz und auf den helleren Platten in der Norder Straße. Betonsteine haben zudem eine schlechtere Ökobilanz als Klinker.

Auch die Auswahl an Sitzmöbeln und Blumenkübeln überzeugt weder im Aussehen noch in der Funktion. Sitzbänke sollten auf jeden Fall bequeme Rücklehnen und Sitzflächen aus Holz haben. Metall ist zu kalt und unangenehm. Das Design von Sitzmöbeln, Laternen und Mülleimern sollte möglichst gleich sein und zueinander passen. Solche Ensembles des Mobiliars fehlen völlig in der Bürgerbeteiligung.

Anstelle von geplanten Pflanzkübeln, die leicht verdrecken und viel Pflegeaufwand erfordern, plädiert die Linke für den unbedingten Erhalt der derzeitigen Anzahl an Baumstandorten. Besser wären noch zusätzliche Bäume. Aus Platzgründen wären säulenartige Bäume wie z.B. die Säulenhainbuche geeignet. Diese gibt es auch schon in den Nebenstraßen der Altstadt.

Insgesamt bemängelt DIE LINKE eine bisher zu geringe Auswahl und eine zu kurze Online-Bürgerbeteiligung.

Die Fraktion wird daher im kommenden Sanierungsausschuss beantragen, dass weitere Alternativen zu den jetzigen Gestaltungsvorschlägen der Fußgängerzone geprüft werden.  Auch aufgrund der schlechten Erfahrungen mit dem Umbau des Georgswalls sollte eine Entscheidung für viele Jahrzehnte jetzt nicht übers Knie gebrochen werden.

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