Ganz unabhängig jedoch von der Bewertung des Konzeptes ist aus Sicht der Linken wieder mal ganz klar geworden, dass die Stadt sich die erforderlichen Investitionen zur Umsetzung nicht leisten kann. Pinno hat selbst den äußerst desolaten Zustand der Markthalle kritisiert. Selbst wenn bisher noch unbekannte Mieteinnahmen eine Investition der Stadt von 2 bis 3 Mio. € in einigen Jahrzehnten refinanzieren sollten, so hat die Stadt das Geld derzeit nicht zur Verfügung. Und ein Verkauf der Markthalle ist ein absolutes Tabu.  Dies wäre so, als würde man ein Stück des Herzens der Stadt verkaufen. Man hätte auch künftig kaum Einfluss, was damit passiere.

Wer nun dennoch von den Ratsmitgliedern glaube, man müsse Millionen in einen nicht lebenswichtigen, luxuriösen Futtertempel investieren, der soll den Bürgern dann erklären, warum gleichzeitig kein Geld mehr z.B. für Wohnungsbau, Schulen, Vereine oder Straßensanierungen da ist. Angesichts der extremen hohen Schulden der Stadt wäre es verantwortungslos Millionen in die marode Markthalle zu investieren. Es wäre vielleicht bedauerlich für manche, aber letztlich unumgänglich und vernünftig, die Markthalle endlich abzureißen und den Marktplatz wieder zu öffnen für kreative Ideen und neue Veranstaltungen auf der freien Fläche. Ein Abriss könne schnell erfolgen, und somit wäre auch eine langer Leerstand der unansehnlichen Halle vermieden.

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