Die Linke in den Kreisverbänden Aurich, Emden, Leer und Emsland zeigt sich bestürzt über die Entwicklung bei Enercon und erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten, so die Kreisvorstände in einer gemeinsamen Presseerklärung. Der massive Stellenabbau wird nicht nur Aurich treffen, sondern hat auch Strahlkraft in die umliegenden Kommunen. Ob strategische Fehler des Managements oder Fehler der Politik, gegenseitige Schuldzuweisungen bringen den Beschäftigten nichts. Die Belegschaft muss jetzt im Fokus stehen! Die Politik ist gefordert und auch der milliardenschwere Enercon Konzern kann sich nicht einfach so aus der Verantwortung ziehen. Die Linke fordert deshalb einen Masterplan für die Enercon-Beschäftigten, in den alle arbeitsmarktpolitischen Instrumente einfließen müssen. Die Sicherung der Arbeitsplätze, sei es durch Kurzarbeit oder durch Umstrukturierung, muss hier im Vordergrund stehen. Aber auch der Enercon-Konzern, der jahrelang hohe Subventionen kassiert hat,  steht in der Pflicht, in einer finanziell gut ausgestatteten Auffanggesellschaft neue Perspektiven für die Beschäftigten zu schaffen. In keinem Fall dürfen die Enercon Beschäftigten und ihre Familien im Regen stehen gelassen werden, denn diese sind für die derzeitige Misere keinesfalls verantwortlich. Das gilt auch für die jetzt freigesetzten Zeitarbeiter, die ebenfalls Teil der Belegschaft sind.

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