Die beabsichtigte Anmietung von Wohnungen der Adler GmbH hätte ohnehin kaum Entlastung bei der Wohnungsnot gebracht. Neben den überteuerten eigenen Neubauwohnungen der Stadt in der Norderstraße und den hochsubventionierten Untervermietungswohnungen im Krähennestergang, ist hiermit ein weiterer ungeeigneter Versuch zur Bekämpfung der Wohnungsnot gescheitert. Die LINKE-Fraktion hofft, dass sich nun im Rat der Stadt endgültig die Erkenntnis durchsetzt, dass die Wohnungsnot nur durch massiven Bau eigener Wohnungen und Sozialwohnungen nachhaltig gelindert werden kann.

Aktuell bietet sich dazu die Möglichkeit an, auf dem stadteigenen Grundstück an der Kirchdorferstraße neue Wohnungen zu bauen und im eigenen Bestand zu halten, anstatt nur das Grundstück zu verkaufen. Ferner müssen endlich auch die rd. 30 Wohnungen der Stadt saniert werden, die aufgrund ihres schlechten Zustands teilweise seit Jahren leer stehen. Stadt und Landkreis sollten zudem selbst Sozialwohnungen bauen. Der Landkreis könnte so erheblich an den Kosten der Unterkunft einsparen. Die Förderbedingungen des Landes Niedersachsen für Sozialwohnungen sind aktuell nochmals verbessert worden. Und beim Bau von Sozialwohnungen in der Kaserne gewährt der Bund zusätzlich pro Sozialwohnung bis zu 25.000 € Kaufpreisnachlass. Letztlich kann nur der öffentliche Wohnungsbau die Wohnungsnot bekämpfen und Mieter aus der Abhängigkeit von abzockenden Immobilienkonzernen befreien.

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