„Die Verdichtung des Busverkehrs in den Stoßzeiten und die Einführung eines Taktknoten in Aurich sei zu begrüßen, aber den Ausbau in den Randzeiten aus vermeintlichen Rentabilitätsgründen nicht weiterzuführen, ist kurzsichtig gedacht,“ kritisierte der Kreisvorsitzende der LINKEN in Aurich, Jörg Erlautzki, die Ergebnisse der Sitzung des Ausschuss für Kreisentwicklung im Landkreis Aurich. Daß der Landkreis die Fläche und vor allem ein Mittelzentrum wie Aurich während der Tagesrandzeiten und vor allem am Wochenende weitestgehend ausdünnt vom ÖPNV, ist ein absolutes NoGo. Wenn die Bahn schon nicht nach Aurich kommt, dann müsse der Bus zu den Bahnhöfen im Landkreis. „Der letzten Bahn folgt der Bus muss die Devise sein,“ so Erlautzki. Auch in der Fläche besteht erheblicher Handlungsbedarf, Bürgerbusse können im Einzelfall eine Ergänzung sein, aber nicht die Regel. Der stetige Ausbau des ÖPNV ist nicht nur für die öffentliche Daseinsfürsorge, sondern auch aus ökologischen, ökonomischen  und touristischen Gründen unabdingbar. Es bedarf keiner Imagekampagnen um dem Bürger zu erklären, wie oft der Bus fährt, das weiß der Bürger selbst, nämlich immer noch viel zu selten. Das man z.B. gerade Sonntag morgens über 3 Stunden zur Küste braucht, sei wohl kaum jemanden zu vermitteln. Auch die Taktung zwischen Bus und Bahn müsse weiter verbessert werden, eine schnelle Umsteigemöglichkeit in den Nah- und Fernverkehr, auch im Hinblick auf die Pendlerströme, müsse gegeben sein. Die Linke fordert deshalb die zügige Umsetzung des Nahverkehrsplans als ersten Schritt und den stetigen Ausbau der ÖPNV-Verbindungen im Landkreis, insbesondere während der Randzeiten und am Wochenende.

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