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Etikettenschwindel

„Egal, ob die geplante Klinik in Georgsheil nun Zentralklinik genannt wird oder Regionalklinik, beide Bezeichnungen sind Etikettenschwindel. Sie liegt nicht zentral, und sie hat auch keinen regionalen Wirkungskreis. Im Gegenteil, es handelt sich lediglich um die Planung für ein neues Kreiskrankenhaus, das wir gar nicht brauchen, als Teil einer Verbundlösung mit Emden“ sagt Blanka Seelgen, Fraktionsvorsitzende der Linken im Kreistag. Dabei würden Patientinnen und Patienten aus Wiesmoor und Umgebung von vorneherein abgehängt.

Bei den Kosten werde nicht berücksichtigt, dass ja auch noch Mittel für die Weiterverwertung bzw. Umwandlung für die beiden bestehenden Häuser in Norden und Aurich aufgewendet werden müssten. Außerdem spiele die wirtschaftliche Schwächung der beiden Städte bei den Überlegungen der Geschäftsleitung keinerlei Rolle.

Der 8. Mai als angestrebter Termin für eine endgültige Entscheidung über Schließung der Krankenhäuser in Norden und Aurich und einen Neubau in Georgsheil schließt die versprochene Bürgerbeteiligung von vorneherein aus. Eine Entscheidung von dieser Tragweite unter solchem Zeitdruck zu treffen, hält die Linksfraktion im Kreistag für nicht zumutbar.

Die Verbundlösung, bei der alle drei Standorte erhalten würden, wurde von Herrn Eppmann als möglich, jedoch nicht wirtschaftlich verworfen. Das zeige ganz klar, dass es eben nicht um bestmögliche Gesundheitsversorgung gehe, sondern um rein ökonomische Interessen.

Die Linke hat von Anfang an eine Verbundlösung unter Erhalt aller drei Standorte gefordert und bleibt dabei: alle drei Standorte, also auch Norden, müssen erhalten bleiben.

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de