LINKE stellt Fragen zur Nitratbelastung im Landkreis

Für die nächste Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung hat die Fraktion DIE LINKE. im Kreistag eine Anfrage zur Nitratbelastung im Landkreis Aurich gestellt.
Die Fragen sollen im Rahmen eines eigens dafür angesetzten Tagesordnungspunktes beantwortet werden, so Reinhard Warmulla, Mitglied im Ausschuss. Das Thema Nitratbelastung sei derzeit Dauerthema in den Medien. Anfang des Jahres meldete sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zu dem Thema erneut zu Wort. Zitat: „Die intensivierte Landwirtschaft kommt uns teuer zu stehen“. Über die Düngung gelangten die Nährstoffe in die Umwelt und beeinträchtigten die Artenvielfalt. Zusätzliche Kosten für die Trinkwasserversorgung könnten nicht ausgeschlossen werden. Eine erforderliche Gegensteuerung sei nur mit verschärften Düngeregeln möglich. Eine erstellte Novelle zum Düngerecht ist noch nicht in Kraft getreten und geht der deutschen Wasserwirtschaft nicht weit genug. So verweist der Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auf eine eigene Studie, wonach die Nitratbelastungen im Grundwasser in besonders betroffenen Regionen zu Kostensteigerungen von bis zu 62 Prozent führen könnten. In Deutschland gibt es ca. 697 Grundwasser-Messstellen. In 28% der Fälle lagen die Nitratwerte über dem Schwellenwert von 50 mg/l.
„Auch der Landkreis Aurich mit seiner bäuerlichen Struktur muss das Thema Nitratbelastung ernst nehmen.“ erklärt Reinhard Warmulla. Der Oldenburgische-Ostfriesische Wasserverband spreche in einem Positionspapier zur Düngeverordnung Klartext und fordere u.a. verpflichtende Messungen des Reststickstoffgehalts im Herbst und bei Nichteinhaltung der Nährstoffsalden die Ahndung als Ordnungswidrigkeit.

>hier gibt es den ganzen Antrag<

Windhundrennen nicht akzeptabel

Für die Kreistags- und Stadtratsfraktion der LINKEN ist die Entscheidung des Landrates und der Mehrheit des  Kreisausschusses, das Bürgerbegehren pro Zentralklinik zuzulassen, nicht nur rechtlich höchst fragwürdig, sondern auch eine unfaire, undemokratische und bürgerfeindliche Aktion. Die Zulassung des völlig überflüssigen Pro-Zentralklinik-Begehrens dient offensichtlich nur der Störung des ursprünglichen Begehrens für die wohnortnahen Krankenhäuser und widerspricht zutiefst dem Sinn des Gesetzes. Besonders die jüngst erst beschlossene Änderung des Gesetzes mit Erleichterungen für Bürgerbegehren wird nun ad absurdum geführt. Eine Definitionslücke im Gesetz wird vom Landrat Weber und seinen Mitstreitern in voller Absicht missbraucht, um dem ersten Bürgerbegehren zu schaden. Besonders die Herbeiführung eines Windhundverfahrens kann nur jedem normalen Rechtsempfinden massiv widersprechen. Denn dadurch wird die per Gesetz garantierte Frist von 6 Monaten zum Sammeln der Unterschriften bewusst ausgehebelt. Die Gegner der Zentralklinik müssen dies zunächst hinnehmen und teilnehmen, weil berechtigte juristische Schritte dagegen lange dauern.
Verschärfend kommt hinzu, dass die Bedingungen für ein solches Windhundverfahrens nicht annähernd fair sind.

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de